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Trinkwasser - das kühle Sommergetränk an heißen Tagen

(vom 14.07.2010)
Endlich ist Sommer, die Luft ist heiß, und der Durst steigt. Schon bei moderaten Temperaturen soll man zwei Liter Wasser täglich trinken; erst recht also jetzt.

Deshalb haben die Getränkemärkte Hochkonjunktur; Familienväter und -mütter schleppen Kisten nach Hause, um den Durst ihrer Lieben zu löschen. Die Auswahl in den Märkten ist groß. In Deutschland sind rund 500 verschiedene Mineralwässer im Angebot. Die Palette reicht von Billigprodukten über Wässer in ausgefeilten Designer-Flaschen zu schwindelnden Preisen. Dabei geht's auch einfach, günstig und gewichtsfrei.
 

Günstig und ökologisch - Trinkwasser aus dem Wasserhahn

Ein Liter frisches und bestens kontrolliertes Trinkwasser kostet in Heidelberg ca. 0,25 Cent plus Mehrwertsteuer (7%). Selbst Mineralwasser von günstigen Anbietern ist ein Vielfaches teurer. Aber nicht nur die geringen Kosten, sondern auch ökologische Gründe sprechen für das Trinkwasser aus dem Hahn. Im Vergleich zum Mineralwasser verursacht es neunzig bis zu tausendmal weniger Umweltbelastungen. Vor allem Verpackung und Transport schlagen ökologisch zu Buche. Das ist das Ergebnis einer Ökobilanz aus dem Jahr 2006. An den wesentlichen Einflussfaktoren auf das Ergebnis hat sich bis heute nichts geändert.

Beste Qualität

Kein Lebensmittel unterliegt höheren Qualitätsanforderungen und intensiveren Kontrollen als Trinkwasser. Die Stadtwerke Heidelberg als regionaler Wasserversorger setzen alles daran, die Qualität auf hohem Niveau sicher zu stellen. In Heidelberg wird Trinkwasser zu fünf Prozent aus Quellen und zu 68 Prozent aus eigenen Wasserwerken gewonnen. Die übrigen 27 Prozent werden von zwei Verbänden bezogen, an denen die Stadtwerke Heidelberg beteiligt sind. In Schlierbach, Ziegelhausen und der Altstadt sowie den Hanggebieten von Handschuhsheim und Neuenheim ist das Wasser weich, denn es stammt zum großen Teil aus Buntsandstein-Quellen am Rand des Odenwalds oder aus dem Wasserwerk Schlierbach. Im übrigen Versorgungsgebiet ist der Anteil an wertvollen Mineralien Calcium und Magnesium höher.

Unabhängig von der Herkunft - das Wasser in Heidelberg hat beste Qualität. Das Heidelberger Trinkwasser liegt beim Nitratgehalt weit unter dem Grenzwert nach der gültigen Trinkwasserverordnung von 50 mg pro Liter. Die Quellwässer haben Nitratgehalte zwischen 10 bis 20 mg pro Liter, im geförderten Grundwasser liegen die Werte bei 5 bis 25 mg. Auch bei anderen Stoffen sind die Grenzwerte in allen Wässern weit unterschritten.

Wasserwerk  

Stadtteile  

Härtebereich 

Nitratgehalt 

Wasserwerk
Schlierbach

Quellen


  

Ziegelhausen
Hanggebiet Handschuhsheim

Hanggebiet Neuenheim
Altstadt
Schlierbach 

 Weich bis mittel
≤ 14 dH*  

10-20 mg 

Wasserwerke
Entensee und Rauschen 

Handschuhsheim
Ebene Neuenheim  

hart
> 14° dH*  
(hier: 14-19° dH) 

5-25 mg
 

Wasserwerke
Rauschen und Hardt 

Gebiete südlich des Neckars und westlich der
Sophienstraße, Boxberg, Emmertsgrund  

hart
> 14° dH*  
(hier: 19 - 22° dH) 

15-25 mg
 

*dH: deutsche Härte

Infos zum Trinkwasser am Wohnungsstandort

Die Stadtwerke Heidelberg bieten ihren Kunden, die im Trinkwasserversorgungsgebiet der Stadtwerke wohnen, einen besonderen Service: Auf Wunsch erhalten sie Trinkwasseranalysen von ihrem Wohnungsstandort. Anfragen können Sie telefonisch an 06221 513- 2520 oder -2493 sowie an info@swhd.de richten.

Grundsätzlich empfehlen die Stadtwerke Heidelberg, das Wasser aus dem Wasserhahn eine Weile ablaufen zu lassen, bis es richtig kühl ist. Dann ist sichergestellt, dass es nicht in der Leitung stand - und dass es an heißen Tagen angenehm erfrischt.